Kritik
Schnitzel Paradise
von Lorenz Wünsch
Der niederländische Film "Het Schnitzel Paradijs" von Martin Koolhoven ist erfreulicherweise mal wieder einer zum Lachen und Entspannen. Der Marokkaner Nordip nimmt einen Job in einer holländischen Hotelküche an. Schon ab dem ersten Moment bekommt er die knallharten Regeln zu spüren, die "Backstage" gelten. Er muss sich vom Neuling, dem alle misstrauisch gegenüberstehen, hocharbeiten zum etablierten Kollegen. Dabei macht er sich zwar viele Feinde, aber auch neue Freunde, die er braucht, um die Knochenarbeit zwischen ranzigen Fritteusen und ekligen Schnitzeln mit Zigarettenkippen durchzustehen. Am meisten hilft ihm dabei die wunderschöne, blonde Kellnerin Agnes (bei dieser Rolle greift der Regisseur sehr tief in die Klischee-Kiste).
In diesem kurzweiligen Film geht es eigentlich um keine schwerwiegenden Probleme, die zu lösen sind. Dadurch bekommt der Film eine Leichtigkeit, mit der man als Zuschauer gut umgehen kann. Doch zwischen den Frames schimmert noch eine kleine gesellschaftskritische Ebene durch, die die Niederlande als vorbildliches Multikulti-Land anzweifelt. Immer wieder spürt man den Streit oder die Hierarchie zwischen den Mentalitäten verschiedener Länder. Der Film ist lustig und schnell, was Musik und Kamera betrifft.
Dieser empfehlenswerte Streifen wird ein Lächeln in euer Gesicht zaubern.
In diesem kurzweiligen Film geht es eigentlich um keine schwerwiegenden Probleme, die zu lösen sind. Dadurch bekommt der Film eine Leichtigkeit, mit der man als Zuschauer gut umgehen kann. Doch zwischen den Frames schimmert noch eine kleine gesellschaftskritische Ebene durch, die die Niederlande als vorbildliches Multikulti-Land anzweifelt. Immer wieder spürt man den Streit oder die Hierarchie zwischen den Mentalitäten verschiedener Länder. Der Film ist lustig und schnell, was Musik und Kamera betrifft.
Dieser empfehlenswerte Streifen wird ein Lächeln in euer Gesicht zaubern.
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