Kritik
Beauty and the Bastard
von Yunus Özsoy
Für den Regisseur Dome Karukoski ist es der erste Film. Ja, es ist sogar seine “Abschlussarbeit” für die Uni. Vielleicht liegt es daran, dass ich während des Films das Gefühl nicht los wurde, dass außer den Schauspielern noch 20 andere Leute dabei waren, die Filmcrew. Die, so der Regisseur, auch größtenteils zum ersten Mal an einem großen Film arbeiteten.
Die talentierte Sängerin Nelli braucht eine Demo-CD, um sich bei einer großen Plattenfirma bewerben zu können und hofft, dass der HipHop-DJ Sune mit seinem Studio helfen möchte. Doch der will "seinen Scheiß real keepen" und hat keine Lust auf R’n’B. Aufgrund einer Wette mit seinen Rap-Kollegen willigt er aber dennoch ein und zwei Demotracks sollen nun entstehen. Während dieser Zeit verliebt sich Sune - natürlich - in Nelli und sie ist auch nicht so abgeneigt, sie hat aber schon einen Freund aus der Oberschicht.
Um ihren Vertrag zu bekommen, versicherte Nelli den Chefs der Plattenfirma, dass sie nicht weiter mit Sune zusammenarbeiten würde. Sune fixiert sich komplett auf Nelli und würde ihr sogar kostenlos Beats zur Verfügung stellen, als sie schon einen Vertrag hat und ihre Single im Radio läuft. Als Nelli merkt, wie sehr es da oben um ihr Aussehen und wie wenig um ihre Musik geht, denkt sie an Sune und daran, wie der sich nie ändern würde, nur um mehr CDs zu verkaufen. Da besinnt sich das Kind - und eilt zu Sune.
Für den einen oder anderen Lacher haben Sunes zwei Rap-Partner gesorgt.
Der Hauptdarsteller Samuli Vauramo, in der Rolle des Sune, hat mich gelegentlich stark an Eminem in “8 Mile” erinnert - vom Aussehen her. An Eminems Schauspielkünste kommt er noch nicht heran. Insgesamt kann man aber sagen, dass er ganz ordentlich gespielt hat.
Ich glaube, es wurde sich zu genau an jede kleine Beschreibung aus dem Drehbuch gehalten, denn manches sah einfach nicht natürlich aus.
Für eine Uni-Abschlussarbeit fand ich den Film unglaublich professionell und wirklich gut, aber aus 14plus-Augen ist die Handlung einfach zu durchschaubar. Sie ist nämlich ziemlich einfach.
Aber Kopf hoch, Herr Karukoski, jeder fängt mal an. Und Sie haben mit der Berlinale angefangen!
Die talentierte Sängerin Nelli braucht eine Demo-CD, um sich bei einer großen Plattenfirma bewerben zu können und hofft, dass der HipHop-DJ Sune mit seinem Studio helfen möchte. Doch der will "seinen Scheiß real keepen" und hat keine Lust auf R’n’B. Aufgrund einer Wette mit seinen Rap-Kollegen willigt er aber dennoch ein und zwei Demotracks sollen nun entstehen. Während dieser Zeit verliebt sich Sune - natürlich - in Nelli und sie ist auch nicht so abgeneigt, sie hat aber schon einen Freund aus der Oberschicht.
Um ihren Vertrag zu bekommen, versicherte Nelli den Chefs der Plattenfirma, dass sie nicht weiter mit Sune zusammenarbeiten würde. Sune fixiert sich komplett auf Nelli und würde ihr sogar kostenlos Beats zur Verfügung stellen, als sie schon einen Vertrag hat und ihre Single im Radio läuft. Als Nelli merkt, wie sehr es da oben um ihr Aussehen und wie wenig um ihre Musik geht, denkt sie an Sune und daran, wie der sich nie ändern würde, nur um mehr CDs zu verkaufen. Da besinnt sich das Kind - und eilt zu Sune.
Für den einen oder anderen Lacher haben Sunes zwei Rap-Partner gesorgt.
Der Hauptdarsteller Samuli Vauramo, in der Rolle des Sune, hat mich gelegentlich stark an Eminem in “8 Mile” erinnert - vom Aussehen her. An Eminems Schauspielkünste kommt er noch nicht heran. Insgesamt kann man aber sagen, dass er ganz ordentlich gespielt hat.
Ich glaube, es wurde sich zu genau an jede kleine Beschreibung aus dem Drehbuch gehalten, denn manches sah einfach nicht natürlich aus.
Für eine Uni-Abschlussarbeit fand ich den Film unglaublich professionell und wirklich gut, aber aus 14plus-Augen ist die Handlung einfach zu durchschaubar. Sie ist nämlich ziemlich einfach.
Aber Kopf hoch, Herr Karukoski, jeder fängt mal an. Und Sie haben mit der Berlinale angefangen!
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