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Meinungen

Der Film hat seinen positivsten Aspekt in der Botschaft. Leider verzettelt sich der Regisseur durch den Wunsch zu viel erzählen zu wollen. Manchmal ist weniger mehr. Also leider keinen Bär.

von Paul Trabhardt, 15

Ein Kind, das politische Auseinandersetzungen und moralische Konflikte als faszinierend betrachtet und sich in eine zweite Realität träumt, in der es selbst so mächtig ist, mitzumischen. Klingt interessant. Doch bald schon kommt der erste Augenblick, an dem meine Aufmerksamkeit nachlässt und mir die ständige grausame Grundstimmung auf die Nerven fällt. Das liegt nicht an den Darstellern, sondern einfach an der  Geschichte, deren Erzählungsstrang sich an vielen Stellen verzweigt und sich an manchen Stellen einfach auflöst. Weniger ist manchmal eben doch mehr.

von Marlene Nolting, 15

Als ich das erste Mal die Inhaltsangabe gelesen hatte, dachte ich zunächst, dass der Film durchaus spannend und schön werden könnte. Allerdings muss ich zugeben, dass mich der Film in dieser Hinsicht etwas enttäuscht hat. Ich finde die Musik zwar passend und die verschiedenen Rollen sind auch gut besetzt aber der Film ist mir teilweise zu langweilig und zwischendurch auch zu unverständlich gestaltet. Während des Films hatte Ich das Gefühl, dass wichtige Informationen über den Handlungsverlauf fehlten. Trotzdem würde ich jetzt nicht sagen, dass der Film völlig blöd gewesen ist. Es gab durchaus auch schöne und lustige Stellen und, wie schon erwähnt, die Musik war meiner Meinung nach passend, wenn vielleicht auch nicht jedermanns Stil.

von Sarah Gosten, 13

Es war anfangs zwar etwas schwer sich in diesen etwas freudlosen, ernsten Film hineinzuschauen, doch mit der Zeit wurde er dann auch interessanter. Mit klug gemachten Animationen und dazu passender Musik, die vielleicht nicht jedermann gefiel, wurden die Gedanken der Hauptdarstellerin, die raffiniert mit der peruanischen Geschichte verknüpft wurden, gut dargestellt.
Außerdem wurden die verschiedensten Themen behandelt, wie Eifersucht, Scheidung und auch Tod. Die Schauspieler spielen überzeugend und schaffen es so, dass die Botschaft des Films gut rübergebracht wird.

von Lorraine Neale, 15

"Las Malas Intenciones" überzeugte mich angesichts der Bedrückung, der Traurigkeit und der Einsamkeit nicht wirklich. Zwar finde ich die Hauptdarstellerin Fátima Búndtix passend für die Rolle der Cayetana, doch trotzdem konnte ich nicht in den Film und somit in die Geschichte eintauchen.

von Judith Rinklebe, 14

Kplus: SPIELFILME

Ich bin nicht unsichtbar!

Las Malas Intenciones

Regie: Rosario García-Montero

Peru 2011 / 110 Minuten

mit: Fátima Búntinx, Katarina D'Onofrio, Paul Vega, Kani Hart, Jean-Paul Strauss

Sprachen: Spanisch

Vorführungen

Sa 12.2. 15:00
HKW 1

Di 15.2. 14:00
CinemaxX 3

„Mütter und Väter, die sich scheiden lassen, kommen nicht in den Himmel. Meldet euch, wenn eure Eltern geschieden sind! Wenn sie gut waren, vielleicht doch ... Aber wenn sie wieder heiraten – Hölle. Oder endloses Fegefeuer.“

Cayetana liebt die düsteren Momente der Geschichte. Tragische Helden, die auf unvorstellbare Weise aus dem Leben schieden, sind ihre besten Freunde. Ihren eigenen Tod hat sie sich längst ausgemalt: Der Tag, an dem Mama ein zweites Baby bekommt, wird Cayetanas letzter sein. In der Zwischenzeit bleibt immer noch Gelegenheit, mit der liebsten Freundin Jimena am Strand zu spielen und der Nachwelt dramatische Zeichen zu hinterlassen. Aber selbst mit viel Phantasie lässt sich das Schicksal nicht vorhersehen.