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Meinungen

„Jess + Moss“ überzeugt mit seiner unfassbar wunderschönen Machart, die Lust auf den Sommer macht: intensive, warme Farben, pralle Sonne, ein verträumtes Haus, saftig grünes Gras und Wasser - lauter versteckte Details, die dem Zuschauer die Augen öffnen. Geschickt spielt der Regisseur mit seinem Filmmaterial und trickst so sein Publikum aus. Respekt, wer am Ende noch Erinnerungen und Gegenwart auseinander halten kann!

von Tita Hagen, 15

Realität und Erinnerungen liegen oft nah beieinander, schleichen sich ein in jeder Sekunde. Farben, Menschen und Orte können sich abrupt ändern oder gleich bleiben. Es gibt keine genaue Definition, auch nicht im Film. Nostalgisch stellt „Jess+Moss“ Kindheitserinnerungen dar, oft undeutlich, in einander verstrickt und mit erstaunlichen Mitteln: Ein Rauschen, ein schneller Schnitt, grelle Farben und das Zurückspulen einer alten Kassette. Stimmen  erklingen aus der Aufnahme, ein wenig verzerrt, und die Vergangenheit holt uns alle ein. Der Regisseur kombiniert wenige Szenen zu hunderten Kombinationen, spielend geht er mit Farbe, Ton, Tempo und Kameraeinstellungen um und kreiert so eine Geschichte aus Erinnerungen, ganz anders als man es kennt.

von Finja Berresheim, 15

Wie ein Traum oder ein Besuch auf einem fremden Dachboden, bei dem man in alten Kisten und Fotoalben auf viele kleine Dinge stößt hat sich das angefühlt, diesen Film zu gucken. Was bleibt einem wie in Erinnerung? Und lohnt es sich, nur für diese zu leben? Mit Abstand die interessantesten Kameraperspektiven aller 14plus-Filme. Da hat es mich gar nicht mal gestört, dass die Geschichte um einiges uninteressanter war.

von Marlene Nolting, 15

14plus: SPIELFILME

Jess + Moss

Jess + Moss

Regie: Clay Jeter

USA 2011 / 84 Minuten

mit: Sarah Hagan, Austin Vickers

Sprachen: Englisch

Vorführungen

Do 17.2. 20:00
HKW 1

Sa 19.2. 15:30
Cubix 8

So 20.2. 14:00
HKW 2

“My mom and dad and your mom and dad were best friends. And they did everything together. Every weekend your parents would come down to see my parents. Your parents loved each other so much, they were inseparable.”

Jess and Moss are stumbling through the endless days of summer. They watch fireworks against dark, pastel-coloured skies. They walk with naked legs through the woods and run their fingers over the carpets of moss. They compare mosquito bites in the blazing sun. Moss asks many questions, to which Jess doesn't have any new answers. The two only have each other and their memories: Images, tapes and a tumbledown house. Jess has long since packed her suitcase. When she leaves this place, summer will be over.