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Meinungen

von Matthias Caspari, 9. Geht es dir auch manchmal so, dass deine Eltern so tun als ob du nicht da bist? Genau so geht es der kleinen Cathy im Film "A Pas de Loup", deshalb bleibt sie am Sonntagabend allein im Wochenendhaus zurück. Und sie erlebt im Wald spannende Abenteuer, am Tag aber auch in der Nacht. Der Film hat so ziemlich alles außer Gewalt. Es gibt schöne Musikeinspielungen, witzige Szenen, aber auch spannende. Er hat auch viele Tiere von Regenwürmern bis Rehen, einfach alles.

von Verena Caspari, 13

Durch seine niedliche Geschichte und die tolle Darstellung hat mir „A Pas de Loup“ sehr gut gefallen. Von Anfang zog mich die Handlung in seinen Bann. Obwohl die Geschichte sehr langsam dargestellt ist und im Grunde nicht sehr viel mehr passiert, als dass Cathy abhaut und sich im Wald versteckt, hat mich der Film überhaupt nicht gelangweilt. Jeder, dem niedliche Geschichten und langsame Erzählstrukturen gefallen, sollte diesen Film gucken!

von Sarah Gosten, 13

Ein kleines Mädchen erzählt dem Publikum 77 Minuten von ihrem Leben. Klingt für mich nicht sehr spannend. Doch ab der ersten Szene des Filmes gefiel mir die Idee immer mehr. Diese Frische und Naivität, die hinter den Sätzen des Mädchens steckt, regt einen zum Lächeln und Nachdenken an. In ihren Schilderungen kann man Fakten lesen, die sie selber nicht direkt zu meinen scheint, wie das Versagen der Eltern. Etwas schade finde ich, dass man die Geschichte so gerne glauben würde, aber es nicht vollständig kann. Ich frage mich zum Beispiel wovon sich die Kleine in den Tagen, außer von den Regenwürmern und Beeren ernährt hat. Und dass sie keine Sehnsucht verspürt ist auch recht schwer zu glauben. Ich werde mir den Film dennoch ein zweites Mal ansehen, weil dieses süße Mädchen diese Geschichte so schön erzählt.

von Wienke Döbbeling, 14

Der französische Film „A Pas De Loup“ spricht mich nicht so an, weil ich ihn unrealistisch finde. Die Geschichte erscheint mir konstruiert, wenn gleich das Leben in der Natur reizvoll wirkt. Außerdem hervorzuheben sind Kameraführung und die passende Klassikmusik. Die schauspielerische Darstellung fast nur durch das Mädchen ist außergewöhnlich. Trotzdem insgesamt ein eher durchschnittlicher Film.

von Paul Trabhardt, 15

Von der ersten Minute an ist man von diesem außergewöhnlichen Film gefesselt – neben der beeindruckenden Kameraführung und dem grandios spielendem kleinen Mädchen hat mich auch die Machart des Filmes überzeugt; dadurch, dass man ständig die Gedanken des Kindes hören konnte, hat man vollkommen mit ihr mitgefiebert und konnte am Ende die Dinge aus einer völlig anderen Perspektive sehen. Kinder, vor allem aber auch Eltern sollten sich diesen Film unbedingt ansehen.

von Lara Torp, 14

Ich hatte keine großen Erwartungen an diesen Film und wurde völlig überrascht! Denn „A Pas de Loup“ ist ein außergewöhnlicher und schöner Film. Außergewöhnlich ist die Perspektive: Man sieht das ganze Geschehen aus der Sicht der sechsjährigen Cathy, der beinahe einzigen Schauspielerin in dem Film. Dabei kann man sich wirklich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Und man lernt ihre Sorgen und Ängste kennen. Außergewöhnlich ist auch, dass der Film fast nur im Wald spielt und dass eigentlich nicht viel passiert – aber ohne dass es langweilig wird. Schön fand ich die Musik und die vielen Szenen, in denen man merkt, wie selbstverständlich Cathy in und mit der Natur lebt. Zum Beispiel, wie sie sich um den Fisch kümmert, den sie geangelt hat. Oder wie sie für ihre „Zaubersamen“ ein weiches Bettchen in der Erde vorbereitet. Wer auch Lust hat, mit einem kleinen Mädchen Abenteuer im Wald zu erleben, sollte sich den Film unbedingt angucken!

von Verena Caspari, 13

Grandiose Kameraführung, eine ungewöhnliche, doch trotzdem realistische und bewegende Geschichte machen diesen für den Zuschauer zunächst kuriosen Film, zu etwas ganz Besonderem. Endlich mal ein Film, in dem nicht alles vorhersehbar ist: Es geschehen ständig unerwartete Dinge, immer bleibt es spannend. Man ist total gefesselt von dem kleinen Mädchen, welches uns mitnimmt auf ihren kleinen Ausriss aufs Land und auch von den tollen Aufnahmen im Wald. Nach diesem Film weiß man garantiert, wie man alleine in der freien Natur überleben kann!

von Lorraine Neale, 15

Begleitet von wunderschöner Musik, tollen Aufnahmen und einer beeindruckenden Kameraführung streift Wynona Ringer in der Rolle der Cathy durch den Wald. Eine beeindruckende Geschichte, die sehr zum Nachdenken verleitet. Allerdings waren meiner Meinung nach zu viele kleine Fehler zu entdecken, welche dazu führten, dass "A Pas de Loup" nicht mein Lieblingsfilm werden wird.

von Judith Rinklebe, 14

Kplus: SPIELFILME

Auf leisen Pfoten

A Pas de Loup

Regie: Olivier Ringer

Belgien 2011 / 77 Minuten

mit: Wynona Ringer, Olivier Ringer, Macha Ringer

Sprachen: Französisch

Vorführungen

Sa 12.2. 10:00
HKW 1

So 13.2. 11:30
CinemaxX 3

Mi 16.2. 14:00
HKW 2

„Wenn sie merken, dass ich weg bin, heißt das: Ich bin ihnen wichtig. Wenn sie ohne mich losfahren, heißt das: Ich bin ihnen egal. Und, was tun sie? Fahren sie los oder suchen sie mich?“

Cathys Kopf ist eine Welt für sich. Jedes Wochenende fährt sie mit ihren Eltern zum Haus auf dem Land, und die endlosen Autostun- den füllt sie mit ihren Gedanken. Noch nie wurde Cathy gefragt, ob sie eigentlich mit will. Bestimmt käme sie allein viel besser zurecht. Dann könnte sie den Wald erkunden, Fische fangen und endlich mal mit beiden Händen im Matsch versinken. Wer braucht schon ein Zuhause, wenn man ein Blätterdach über dem Kopf hat. Ob es den Eltern auffällt, wenn Cathy einfach weg ist?

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