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Meinungen

Humor und Witz hat hier wirklich nicht gefehlt. Neben dem Einblicken ins Agrarwesen blieb die Handlung für mich jedoch weniger interessant. Mir fehlte die Reaktion der Mitlehrlinge im Film. Nicht allein die Wege zur Homosexualität sollten Aufmerksamkeit erwecken können, sondern die Reaktion der Außenstehenden. Homosexuelle werden immer noch als "anders" angesehen und Wenige waren dabei, die verstanden haben, dass es bei Liebe nicht um das Geschlecht, sondern allein um den Menschen geht. Und ob man sich nun bei sexuellen Neigungen festlegen kann und "soll" ist dann auch die Frage.

von Marlene Nolting, 15

Ganz nah an unserer Stadt Berlin, im Landkreis Teltow-Fläming, ja hier ereignet sich die Geschichte von "Stadt-Land-Fluss"! Sehr realistisch hat dieser Film etwas Dokumentarisches und in einer gewissen Art ist er es auch. Der Film hat eine schöne Ruhe und dazwischen auch Unterhaltendes, aber ab und zu ging es mir einfach zu langsam.

von Sophia Greiwe, 15

Viele Menschen haben einer abstrakte Wahrnehmung vom Thema  Homosexualität. Der Film lässt mich teilhaben, wie zwei Jugendliche ihre Gefühle zueinander entdecken. Ich fand es toll, dass der Regisseur nur zwei Schauspieler genommen hat, der Rest waren die Lehrlinge des Hofes. Das hat den Film eine besondere Note gegeben.  Manchmal hatte ich das Gefühl, es wäre ein Dokumentarfilm. Die weiten Landschaftsbilder Brandenburgs und die gute Kameraführung zeichnete den Film aus. Mir hat er sehr gefallen!

von Ntozake Iglesias, 16

„Stadt, Land, Fluss“ verbindet geschickt eine Dokumentation über Landarbeit in Brandenburg mit dem vielseitig diskutierten Thema Homosexualität. Das flexibel gestaltete Drehbuch macht diesen Film realitätsnahe und neuartig. Witzige Dialoge und ein frischer Humor überdecken die ernste Problematik der gleichgeschlechtlichen Liebe nicht - für mich ein rundum gelungener und etwas anderer Film!

von Tita Hagen, 15

Zwei Lehrlinge auf einer Farm in Brandenburg: Eine humorvolle und alltagsgetreue Geschichte über Liebe, Homosexualität und die Landwirtschaft.

von Finja Berresheim, 15

14plus: SPIELFILME

Stadt Land Fluss

Stadt Land Fluss

Regie: Benjamin Cantu

Deutschland 2011 / 85 Minuten

mit: Lukas Steltner, Kai-Michael Müller, Cristina Do Rego

Sprachen: Deutsch

Vorführungen

Mi 16.2. 20:00
HKW 1

Do 17.2. 12:30
HKW 1

So 20.2. 16:30
CinemaxX 3

„Det is hier’n Deckbulle. Den hab ick mit der Hand uffjezogen. Der heißt Philipp. Philipp, wat machst du denn schon wieder? Komm mal her ... fein!“ „Habense keen’ Schiss?“ „Ach, der kennt mich doch, ne Philipp?“

Die Arbeit auf dem Bauernhof ist nicht jedermanns Sache. Marco weiß noch nicht, ob er nach der Prüfung weitermachen soll. Dann ist er Landwirt, muss ein Leben lang früh aufstehen, Ställe ausmisten, Getreide ernten. Als Jacob auftaucht, fehlen Marco die Worte. Zum ersten Mal ist er nicht mehr allein mit seinen Gedanken und entdeckt, dass er auch träumen kann. Nach Berlin abhauen, auf die Freiheit trinken, sich festhalten und spüren – was einem fehlt, kann man nicht immer beschreiben, aber fühlen kann man es.