Eine mitreißende Katastrophe, die in den Tod führt

Der Waldbestand unserer Welt nimmt immer mehr ab, und Venezuela zählte in den Jahren 2000 bis 2005 zu den zehn Ländern mit der höchsten Entwaldungsrate der Welt (Venezuelanalysis.com).

von Sophia Greiwe, 15

Initiiert vom Präsidenten Hugo Chavez  entstand die Kampagne „Misión Arbol“, diese ist ein Versuch, gegen die Entwaldung Venezuelas zu kämpfen. Chavez erklärt, für jeden gefällten Baum sollten 10 gepflanzt werden.

Denn die Folgen der Entwaldung sind in Venezuela besonders stark zu spüren; wenn man Waldhänge abholzt, hat der Boden keinen sicheren Stand mehr, so ist man der Erdabtragung besonders ausgesetzt. In Venezuela wie auch in anderen Teilen der Welt befinden sich arme Wohngebiete wie Slums oder Favelas an Hängen. Regnet es mehr als durchschnittlich und gerät eine Erdmasse ins Rutschen, so lösen sich Erdteile und setzen sich in Bewegung. Jährlich gibt es sehr viele Opfer von Erdrutschen und Schlammlawinen.

Überlebende verlieren dabei alles, was sie vorher einmal besaßen, und es ist ihnen aus finanziellen und psychischen Gründen oft unmöglich, ihr Leben wieder gänzlich aufzubauen.

Weiteres Interessantes dazu gibt es in dem Wissensmagazin „scinexx“.