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Nur Wolken bewegen die Sterne

Bare skyer beveger stjernene

Regie: Torun Lian

Norwegen 1998 / 93 Minuten

empfohlen ab: 10 Jahren

Sprachen: Deutsch, Norwegisch (OF)


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Maria fühlt sich einsam und ungeliebt. Seitdem ihr kleiner Bruder an Krebs gestorben ist, nimmt Mama sie kaum mehr wahr und Papa schickt sie weg zu ihren Großeltern in die Sommerferien. Was, wenn das Leben ab jetzt für immer traurig bleibt? Maria hat Angst und weiß nicht, was tun. Erst als sie mit dem Nachbarsjungen Jacob im Springbrunnen abtaucht, geraten ihre lähmenden Gedanken und Gefühle wieder in Bewegung. Denn dass es ohne ihn nichts mehr zu lachen gibt, hätte Marias Bruder bestimmt nicht gewollt.

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Das Leben ist schön?

Nett zu anderen sein, fettes Essen vermeiden, gute Bücher lesen, spazieren gehen und mit allen Menschen gut zurecht kommen – darin besteht der Sinn des Lebens. So beschreibt ihn zumindest die anarchische britische Komikertruppe Monty Python in ihrem Film »The Meaning of Life«. Religionen hingegen sehen den Sinn unseres Daseins in der Einhaltung gottgegebener Gesetze oder Dogmen. Wer diese beachtet, hat sein Leben sinnvoll verbracht und sich somit das Eintreten ins Paradies oder in den Himmel verdient. Aber ob religiös oder nicht, viele Menschen fragen sich, inwiefern ihr Leben einen Sinn verfolgt oder wie sie ihr Leben auf Erden so gestalten können, dass es nicht einfach ohne Spuren erlischt. Doch wie kann für die rund 6,8 Milliarden Menschen der Sinn des Lebens definiert werden?

von Sophia Hoffinger, 15, spricht mit der Philosophin Salwa Meier über den Sinn des Lebens

Jeder Traum erzählt eine Wahrheit

Als Schlüsselzeit für die Traumdeutung gilt das 19. Jahrhundert, in dem Psychologen wichtige Erkenntnisse machten, besonders Sigmund Freud. Sein Buch »Die Traumdeutung«, das 1900 veröffentlicht wurde, verwenden bis heute viele Psychoanalytiker als Nachschlagewerk. Freud hat darin auch eigene Träume analysiert. Zu seinen wichtigsten Erkenntnissen zählen die Feststellungen, dass einige Träume aus einer Art Wunschvorstellung bestehen oder dass häufig so genannte »Tagesreste « in Träume eingebaut werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Gesicht, das einem im Bus aufgefallen ist, im Traum erscheint.

von Janus Torp, 16, hat die Psychoanalytikerin und Expertin für Traumdeutung Dr. Dorothee von Tippelskirch-Eissing getroffen

Kein Denken ohne Denkenden

Die Psychoanalytikerin und Philosophin Dorothée Stoupel erklärt, dass der Satz vom französischen Philosophen und Naturwissenschaftler René Descartes stammt. Er ist der Vater der »neuen Philosophie«, das heißt des Rationalismus. Descartes lebte von 1596 bis 1650 – eine Zeit, in der »Mechanik« modern war.

von Lorraine Neale, 14, will wissen, was der berühmte Satz »Ich denke, also bin ich« bedeutet

Melancholie oder Depression?

Eine eher kalte Atmosphäre, weiße schlichte Zimmer nur mit den nötigsten Möbeln eingerichtet: Ich war noch nie bei einer Psychoanalytikerin, hatte aber gewisse Vorstellungen, wie es dort aussehen würde. Stattdessen schwebt mir schon an der Tür der Geruch von Räucherstäbchen entgegen. Annelie Menninger führt mich in ein gemütliches, orientalisch eingerichtetes Zimmer. Es ist vollgestopft mit Büchern aller Art. Vorne rechts steht die typische »Psychologenliege«, die man aus Filmen kennt. Sie sieht einladend aus, aber Frau Menninger und ich setzten uns an ihren Schreibtisch.

von Joëlle Marianek, 15, lässt sich den Unterschied erklären

Trauerhilfe für Geschwister

Viele Kinder sind traumatisiert, wenn sie eine Schwester oder einen Bruder verloren haben. Doch wie im Film »Nur die Wolken bewegen die Sterne« geraten die trauernden Geschwister oft in den Hintergrund. Sie haben Angst, mit ihren Eltern über den Tod des Geschwisterkindes zu reden, weil sie dann den Finger in die offene Wunde legen und ihre Eltern anfangen zu weinen.

von gibt es im Kinderhospiz auch, hat Verena Caspari, 12, herausgefunden

Was tun, wenn meine Mutter ein seelisches Problem hat?

Das Erste was wir uns in Dr. Robert-David Neales Praxis gegenseitig bestätigen ist: »So habe ich mir das vorgestellt!« Die Zimmer sind groß und geräumig, an der Wand im dem langen, weißen Flur hängen viele bunte Gemälde. Wie eine Arztpraxis halt! Herr Neale hat lange Haare und eine Brille. Er arbeitet schon seit zwanzig Jahren als Psychoanalytiker und Psychotherapeut.

von Verena Caspari, 12 und Paul Trabhardt, 13, im Gespräch mit dem Psychologen Dr. Robert-David Neale

»Es ist wichtig, ein Ziel zu haben«

Studien belegen, dass bis zu acht Prozent der Jugendlichen in Industrieländern an Depressionen leiden. Sebastian war einer von ihnen. Nun ist er Mitte zwanzig, hat seine Krankheit überwunden und sich bereit erklärt, über sie zu reden.

von Roberta Huldisch, 15, fragt, wie es ist, depressiv zu sein