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Kplus: SPIELFILME
Die Kinder vom Napf
Die Kinder vom Napf
Regie: Alice Schmid
Schweiz 2011 / 91 Minuten
Sprachen: Schweizerdeutsch
Vorführungen
Wenn ich das neue Jahr regieren könnte: Ich würde den Tieren mehr Sicherheit geben und die Umwelt verbessern. – Ich würde es immer schneien lassen. Und vielleicht ein Red Bull trinken oder alles Gott überlassen.
Eine Handvoll Taschenlampen bewegt sich am Morgen durch eingeschneite Hügel. Allein der Schulweg ist ein Abenteuer, wenn man dabei die Seilbahn nimmt. Die Jahreszeiten bestimmen das Leben von Dario, der Röösli Laura und den anderen Bergbauernkindern vom Napf. Im Sommer fahren sie mit dem Tretwagen Gras von den Wiesen, im Winter wird Ziehharmonika geübt. Geschichten vom unheimlichen Wolf gehören genauso zum Alltag wie die Geburt der neuen Kälbchen. Es sollten wirklich mehr Leute nach Romoos kommen.
If I could rule the next year: I would give more security to the animals and improve the environment. – I would let it snow all the time and maybe drink a Red Bull or leave it all up to God.
In the early morning hours, a small group of flashlights moves across snow-covered hills. Even the trip to school is an adventure when you go by cable car instead of by bike. The lives of Dario, Laura Röösli and the other mountain farm children from Napf are dictated by the seasons. In summer they ride go-carts down the green meadows, and in winter they practice playing the accordion. Tales of the scary wolf are as much a part of daily life as the birth of a new calf. More people should really come to visit Romoos.



„Die Kinder vom Napf“ ist eine interessante Dokumentation über das Leben Schweizer Bergbauernkinder. Das Thema ist spannend, doch schöpft der Film in meinen Augen sein Potenzial nicht komplett aus. Ein richtiger Handlungsverlauf fehlt, der Film wirkt eher wie eine Aneinanderreihung von Interviews. Natürlich zeigt der Film wunderbare, interessante Bilder, zum Beispiel die Seilbahn, mit der die Kinder vom Napf jeden Tag von ihrem Haus hinunter ins Tal zur Schule fahren, doch all diese schönen Bilder können nicht verhindern, dass der Film an manchen Stellen etwas lang wirkt.