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Meinungen

„Die Kinder vom Napf“ ist eine interessante Dokumentation über das Leben Schweizer Bergbauernkinder. Das Thema ist spannend, doch schöpft der Film in meinen Augen sein Potenzial nicht komplett aus. Ein richtiger Handlungsverlauf fehlt, der Film wirkt eher wie eine Aneinanderreihung von Interviews. Natürlich zeigt der Film wunderbare, interessante Bilder, zum Beispiel die Seilbahn, mit der die Kinder vom Napf jeden Tag von ihrem Haus hinunter ins Tal zur Schule fahren, doch all diese schönen Bilder können nicht verhindern, dass der Film an manchen Stellen etwas lang wirkt.

von Thorge Thomsen, 17

Imagine waking up in the pitch black, to walk along the ledge of a snow covered mountain and take the cable car to school. “Die Kinder Vom Napf” is all about sweet kids with an amazingly raw childhood, so rare to today's society. To see the difference of lifestyle, perception and culture in the heart of the beautiful Napf region in Switzerland compared to “our own” is simply fascinating. As it so happens that the film is a slow-paced documentary, I would not recommend it to younger viewers. However, anyone around the age of 14 and/or with some sense of maturity and patience will definitely enjoy this film.

von Kalvin Schmidt-Rimpler Dinh, 15

A quite interesting choice for an opening film. On the one hand "The Children from the Napf" shows the beautiful landscape of Switzerland including towering mountains and steep slopes. On the other hand the movie is very tiring because all you see is mountains and slopes. At times I felt like in a slideshow, the same picture of a mountain is shown at least for five seconds. "The Children from the Napf" is not a film for everyone because of its weariness, but it gives a good insight of the life of these children who live in the middle of mountains and slopes. 

von Olmo Köhler, 16

Die sympathische Alice Schmid zeigt in ihrer Dokumentation einen beeindruckenden Kulturunterschied zu unserer Welt. 365 Tage hat sie Schweizer Kinder begleitet, die einerseits die gleichen Träume wie wir haben und hoffen ihr Buchstabier-Diplom zu bekommen - und anderseits mit anderen Problemen konfrontiert werden und so darüber nachdenken warum Papas Freund im Kohlehaufen sterben musste und wie sie den Wolf kriegen, der die Tiere in der Umgebung reißt. In jeder Szene ist zu spüren, wieviel die Regisseurin mit ihren Hauptdarstellern verbindet. Eine etwas andere Dokumentation; lustig und schön!

von Judith Rinklebe, 15

Interessant, aber an manchen Stellen zu lang fand ich die Dokumentation "Die Kinder vom Napf". Das liegt daran, dass manche Sachen so zu sagen zu oft wiederholt werden. In diesem Film wird ja das Leben der Kinder aus Romoos gezeigt und das wird manchmal auf eine schöne, nette Art gemacht. Aber an manchen Stellen ist der Inhalt zwar interessant, aber es wird so gezeigt, dass man zwar am Anfang noch ganz gerne zuguckt, aber dann wird es ja immer noch mehr und mehr gezeigt und einem vergeht langsam die Lust diese "Szene" weiter anzusehen. Mein Fazit ist, dass dieser Film mit Herz gemacht worden ist, aber manche nicht ganz so gute Szenen hat, trotzdem ganz okay.

von Mia Ansorge, 11

Kplus: SPIELFILME

Die Kinder vom Napf

Die Kinder vom Napf

Regie: Alice Schmid

Schweiz 2011 / 91 Minuten

Sprachen: Schweizerdeutsch

Vorführungen

Fr 10.2. 15:30
HKW 1

Sa 11.2. 14:00
CinemaxX 3

So 12.2. 18:30
Kino Toni & Tonino

Wenn ich das neue Jahr regieren könnte: Ich würde den Tieren mehr Sicherheit geben und die Umwelt verbessern. – Ich würde es immer schneien lassen. Und vielleicht ein Red Bull trinken oder alles Gott überlassen.

Eine Handvoll Taschenlampen bewegt sich am Morgen durch eingeschneite Hügel. Allein der Schulweg ist ein Abenteuer, wenn man dabei die Seilbahn nimmt. Die Jahreszeiten bestimmen das Leben von Dario, der Röösli Laura und den anderen Bergbauernkindern vom Napf. Im Sommer fahren sie mit dem Tretwagen Gras von den Wiesen, im Winter wird Ziehharmonika geübt. Geschichten vom unheimlichen Wolf gehören genauso zum Alltag wie die Geburt der neuen Kälbchen. Es sollten wirklich mehr Leute nach Romoos kommen.


If I could rule the next year: I would give more security to the animals and improve the environment. – I would let it snow all the time and maybe drink a Red Bull or leave it all up to God.

In the early morning hours, a small group of flashlights moves across snow-covered hills. Even the trip to school is an adventure when you go by cable car instead of by bike. The lives of Dario, Laura Röösli and the other mountain farm children from Napf are dictated by the seasons. In summer they ride go-carts down the green meadows, and in winter they practice playing the accordion. Tales of the scary wolf are as much a part of daily life as the birth of a new calf. More people should really come to visit Romoos.

Artikel zum Film

Interview mit den Kindern vom Napf und der Regisseurin Alice Schmid

von Judith Rinklebe, 15 und Lilly Oestreich, 15

Artikel der Redaktion Kplus Langfilme