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Opinions

Die Erinnerung an ihren Vater und an seine Erzählungen von den Meeren und Winden lassen Pakis nicht mehr los. In einem kleinen Spiegel, einem Geschenk des Vaters, sucht sie nach der Wahrheit... In wundervollen Bildern erzählt die Regisseurin eine Geschichte in der Heimat der Badjos, einem Seenomadenvolk, das ganz im Einklang mit dem Meer lebt. Eine Hommage an die Natur und die Hoffnung. Wenn man nach der Wahrheit sucht, muss man in den Spiegel schauen und hier gleicht der Spiegel dem Meer. „Meeresspiegel“ hat mich mit seiner leisen, langsamen, zarten Art, mit den so authentischen Kindern, mit atemberaubenden Unterwasserbildern, mit stimmigen Kompositionen von Formen und Farben und einer sehr raffinierten Ästhetik in seinen Zauber genommen!

 

von Sophia Greiwe, 16

Fast der ganze Film spielt auf dem Meer. In Hütten, die auf Stelzen im Meer stehen, auf Booten, die das Haupttransportmittel sind. Die wunderschönen Naturaufnahmen mit blauem Wasser, blutorangenfarbenen Sonnenuntergängen und bunten Korallenriffen sind mehr als der Hintergrund – sie machen den großen Reiz des Films aus. Es ist eher ein langsamer Film, in dem Pakis auf ihrem vermissten Vater wartet. Mit dem Spiegel, den sie von ihm geschenkt bekommen hat.

von Verena Caspari, 14

Es herrscht ein aufgeregtes Stimmengewirr im Kinosaal, gleich würde "The Mirror Never Lies" ein bisschen "Sonne" in das trübe Wetter, bei dem sowieso viele Leute drinnen sind, bringen, wie Julia Fidel zur Begrüßung so schön sagt.

Ich freue mich sehr auf den Film, einerseits, weil die Beschreibung interessant klingt, und andererseits, weil ich schon positive Meinungen von anderen darüber gehört habe. Und ich werde nicht entäuscht!!! Dieser Film erzählt so schön und leicht, aber gleichzeitig trotzdem etwas schwer die Geschichte von Pakis, die mit Lumo befreundet ist und auf ihren Vater wartet, der beim Fischen verschwunden ist. Mir hat der Film außerdem gut gefallen, weil er zwar die Trauer und die Angst von Pakis einfängt, andererseits auch das teilweise so "wunderbar" scheinende Leben in Indonesien im Pazifik zeigt. Trotz aller Schönheit der Natur zeigt der Film aber auch ihre bedrohlichen Seiten!

Die Hauptdarsteller sind die ganze Zeit gut gelaunt und allbern auf der Bühne herum. Der Höhepunkt ist aber, als der Darsteller von Lumo etwas vorsingt und etwas später, weil er herumalbert, auch noch auf der Bühne hinfällt. Bei diesem Generation-Publikumsgespräch ist wohl am meisten gelacht worden - auf der Bühne und im Saal!

Am Unterschriftentisch frage ich die Regisseurin dann noch auf Englisch, ob Pakis Mutter ihre echte Mutter ist, darauf antwortet sie mir: "No, she is just her filmmother!"      

von Mia Ansorge, 11

Wellen kommen und gehen. Der weiße Sand und das türkise, fast unwirklich scheinende Meer ziehen mich in Bann. Zuerst sieht man nur das Bild als solches, doch wenn man genau hinsieht entdeckt man im „Meeresspiegel“ tausende Einzelheiten. Fast ist es schade, dass man den Film nicht anhalten kann. Mich hat die Kultur der Badjo fasziniert und begeistert. Die ruhige Art des Films hat mir gefallen.

von Liv Thastum, 14

"The Mirror never lies" stuns with breathtaking nature as well as with a great cast. The depth of the story of a girl that refuses to give up hope for the return of her father impressed me. Quite clever is the way the director puts some wildlife preservation aspects into the movie. A beautiful film that not only tells a brilliant story but also shows fascinating pictures of Indonesian wildlife.

von Olmo Köhler, 16

Kplus: SPIELFILME

Meeresspiegel

The Mirror Never Lies

Director: Kamila Andini

Indonesien 2011 / 100 minutes

with: Atiqah Hasiholan, Gita Novalista, Reza Rahadian, Eko, Zainal

Languages: Indonesisch

Schedule

We 15.2. 12:30
HKW 1

Fr 17.2. 15:00
HKW 1

Papa nannte mich immer kleiner Fisch. Immer, wenn er einen kleinen Fisch fing, warf er ihn zurück ins Wasser. Dann erzählte er mir von seiner Reise, wie er die Welt erkundete und zum großen Fisch heranwuchs.

Pakis wartet auf ihren Vater. Mit seinem Boot fuhr er zum Fischen aufs Meer und kam einfach nicht zurück. Seitdem trägt ihre Mutter eine weiße Trauermaske. Doch Pakis gibt ihre Hoffnung nicht einfach auf. Jeden Abend schaut sie fragend in den türkisfarbenen Horizont und nachts sucht sie in ihrem Spiegel nach Spuren des verschwundenen Vaters. Ablenken kann sie nur der fröhliche Lumo und Tauchen bis auf den Meeresgrund, wo sie mit schillernden Fischen durch Korallenriffe schwebt. Nur mit der Zeit lernt Pakis zu verstehen.

 

Dad always used to call me little fish. Whenever he caught a small fish, he would always throw it back into the water. Then he would tell me a story about its journey, how it would explore the world until it grew up.

Pakis is waiting for her dad to return. He took his boat to go fishing in the ocean, but he just didn’t come back. Ever since, Pakis’ mother has worn a white mask of mourning. Pakis refuses to give up hope. Every evening, she looks at the turquoise horizon for answers and at night, she gazes into the mirror for signs of her father. Only the lighthearted Tumo can distract her from her thoughts. The times when she dives to the bottom of the ocean, floating amongst shiny fish along coral reefs, offer some comfort. Only as time passes does Pakis learn to understand.

Articles to this Film

Blick in den Spiegel

von Finja Berresheim, 16

Interview mit der Regisseurin und den Hauptdarstellern von „The Mirror Never Lies“

von Charlotte Hochegger, 15 und Merten Ebbert, 14

Leben im Meeresparadies

von Charlotte Hochegger, 15 und Liv Thastum, 14