Thorge Thomsen

17 Jahre

All american boy?

Man stelle sich einen durchschnittlichen amerikanischen Jugendlichen vor: mag Football, Basketball und etliche andere Sportarten, fährt Skateboard und liebt Fastfood. Und nun vergleiche man diesen Jugendlichen mit Thorge Thomsen: 17 Jahre alt, geht in die 11. Klasse und hasst Schulsport. Nicht viel Ähnlichkeit, möchte man meinen. Und doch ist er  einem amerikanischen Jugendlichen ähnlicher, als man erwartet. Schließlich war er bereits während eines Schüleraustausches in Amerika. Dort habe es ihm sehr gut gefallen, besonders aber fiel ihm auf, mit welcher Gastfreundschaft ihn seine Gastfamilie behandelt hat. „Sie haben mich wie einen Sohn aufgenommen. Diese Offenheit ist eine Qualität, die uns Deutschen manchmal fehlt“, äußerte der 17-jährige Jungjournalist.

Dieses Jahr ist er nun schon zum dritten Mal bei den „Jungen Journalisten“ als Berlinale-Reporter dabei und erhofft sich erneut spannende Filme, vor allem aber Einblicke in fremde Kulturen. Da er gerne und auch gut schreibt, hat ihn vor drei Jahren seine Deutschlehrerin auf die „Jungen Journalisten“ aufmerksam gemacht. Thorge wirkt sehr schüchtern, spricht mit einer sehr dünnen, leisen Stimme, doch zeigt sich stets  offen und bezeichnet sich selbst als „ironischen Menschen“. Er spielt Klavier, hat eine Leidenschaft fürs Tauchen und verreist gerne, am liebsten zu Städtetouren.

Am Ende des Interviews entdecke ich dann doch noch einen weiteren Grund, ihn als „amerikanisch“ zu bezeichnen: Burger und anderes Fastfood sind sein Liebstes.

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